Samstag, 18. Februar 2012

Wo ich gerade...


...dabei bin, mach ich doch gleich weiter. Diesmal der Besuch in 2008. 

Tag 1

Von der Hinreise gibt’s nix neues zu berichten, das anders gewesen wäre als in London, die 1. Alles lief reibungslos mit dem Flug und Transport. Wir hatten allerdings diesmal bei easybus den Transfer von Stansted nach London gebucht. Das hat prima geklappt und es war auch komfortabler als im Zug. Dauert zwar länger als selbiger, nämlich 1 ½ Stunden, ist aber auch um einiges günstiger. Und man hat mehr zum gucken.

Freitags war Anreise, wir hatten uns diesmal allerdings ein anderes Hotel ausgesucht. Es liegt absolut zentral...wenn man aus der Eingangstür kommt, steht man quasi schon fast vor der St. Pauls Cathedral. Die Einrichtung ist neuwertig, sauber und das Personal sehr bemüht. Wir hatten Glück und trafen an der Rezeption just auf eine Dame, die offenbar aus Deutschland stammte. Nachdem wir ihr unseren Buchungszettel mit meinem Nachnamen gezeigt haben (der lässt sich auf englisch schwer aussprechen), meinte sie auf deutsch, wir sollten uns ganz wie zuhause fühlen.

Unser Zimmer war modern eingerichtet, auch hier nix verschlissen oder alt, es war sauber...was offenbar daran lag, dass die dort mit Chlorputzmitteln putzen, denn das Zimmer roch sääähr stark danach. Das war anfangs etwas unangenehm (also einer der wenigen Minuspunkte), aber nachdem wir die Klimaanlage angestellt hatten (die Fenster konnte man nicht öffnen), verflog der Geruch schon bald. Wir hatten außerdem ein CD-Radio, einen Fernseher, Kühlschrank und sogar eine Microwelle auf dem Zimmer. 

 
 

Das Bad war auch sehr sauber und die Dusche verfügte sogar über einen großen Duschkopf mit Regenbrause. Rischtisch Luxus, hmhm. Noch dazu hat London sehr weiches Wasser... es war die reinste Freude, sich dort die Haare zu waschen. 

 

Frühstück war nicht im Preis inbegriffen, das konnte man aber für 7 Pfund pro Tag dazu buchen. Wir haben allerdings davon abgesehen und uns stattdessen Sandwiches von Mark & Spencers (direkt um die Ecke beim Hotel) und Kaffee von Nero geholt, das hat wunderbar geklappt. Ich kann das Hotel wirklich nur weiter empfehlen... für so wenig Geld (54 € p. P. pro Nacht), immer wieder gerne. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist spitze!

Es gab es übrigens außerdem auf dem Flur vor den Aufzügen Wasserautomaten mit gekühltem stillen Wasser und kleinen Plastikflaschen, an denen man sich bei Bedarf bedienen konnte. Das nenn ich doch mal einen tollen Service.
 
Nachdem wir eingecheckt hatten, ging es in die Southwark, wo einmal wöchentlich der Borough Market stattfindet. Selbiger ist ein Spezialitäten-Markt für Lebensmittel. Dinge zum Essen aus aller Herren Länder, allerdings zu horrenden Preisen, weshalb wir auch nix gekauft haben. 

 
 
 
 
 

Danach sind wir an der Themse entlang zurück zum Hotel geschlendert (vorbei u. a. an einer Nachbildung von Sir Francis Drakes "Golden Hinde", Maßstab schätzungsweise 1:3). Und gleich eine neue Filiale von Nero´s Coffee entdeckt. :entzücken: 

  
 
 
 
  

Nachdem wir uns ein wenig frisch gemacht und ausgeruht hatten, sind wir wieder losgezogen, um am Jack-the-Ripper-Walk teilzunehmen. Dieser gehört zu den berühmten London-Walks und wird von Donald Rumbelow, einem ehemaligen Polizisten und Experten in Sachen Jack, the ripper geleitet. Leider war die Gruppe an dem Tag sehr groß, was schon schade war, da dadurch die Atmosphäre ein wenig verloren ging. Trotzdem war es wirklich sehr interessant. Wir sind dann eben von einem Schauplatz (der Morde) zum Nächsten gewandert und er hat uns jeweils Details darüber erzählt. Er hat übrigens auch ein Buch darüber geschrieben, welches wohl sehr lesenswert sein soll.
Nach 2 Stunden war der Walk zuende und wir sind dann noch am Picadilly Circus in eine Bar gegangen. Wer die TV-Serie "Cheers" aus den 80igern kennt, dem sagt das vielleicht was. Diese Bar wurde dem Original-Cheers aus der Serie nachempfunden, allerdings beinhaltete jenes in London auch eine Disco. Lange hielten wir uns allerdings nicht dort auf, weil wir ziemlich geplättet waren. Nach ein bis zwei Cocktails ging es wieder Richtung Hotel.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen