Donnerstag, 12. April 2012

Urlaub in Südtirol, die 3.

Und weiter gehts mit dem Reisebericht bzw. diesmal hauptsächlich mit Fotos von unserem Trip nach Bozen. Viel zu erzählen gibt es da nicht (wir sind halt durch die Stadt gebummelt), deshalb lass ich mal die Fotos sprechen.













Ganz besonders hatte es mir jedoch eine Bar angetan:







So großartig...gemütlich, ein bißchen verwunschen und auch lounche-ig...

Mittwoch, 4. April 2012

Urlaub in Südtirol, die 2.

Was zum Pflichtprogramm gehören sollte, wenn man in Meran Urlaub macht, ist ein Besuch der Trautmannsdorffer Gärten, selbst wenn man kein besonders großer Gartenliebhaber ist. Für mich (als solcher) war es ein absoluter Traum. Das Areal ist riesig und wunderhübsch angelegt. Zwei, drei Stunden kann man sich dort locker aufhalten (ohne Einkehr gerechnet). Die Sissi war ja dort regelmäßig zu Gast und hat die Gärten geliebt. Ich kann verstehen warum. 

Mittendrin ist Schloss Trautmannsdorff, welches auch eine sehr nette Erscheinung ist. Es beherbergt unter anderem auch ein Restaurant, was ich aber nur bedingt empfehlen kann. Wir fanden das Preisleistungsverhältnis nicht angemessen. Ich hatte zwar nur einen großen Salat bestellt, fand den aber eher lieblos hingerotzt. Aber wer weiß, vielleicht hat man mit anderen Gerichten mehr Glück. Einfach selbst mal ausprobieren. 

Ansonsten gibt es noch das Cafe im Palmenwald, dass unterhalb vom Schloss, direkt am Koi-Teich, liegt. Da gibt es neben Eis und Süssspeisen auch kleine Snacks, vielleicht ist man dort besser aufgehoben. Keine Ahnung, wir waren nicht drin. 

Es folgen einige fotografische Eindrücke, welche die Großartigkeit aber nur in geringem Maß wiedergeben können. :D






















Wenn irgendwie planbar, sollte man seinen Urlaub in die Zeit legen, in welchen die Gartennächte stattfinden. Die Musiker spielen auf einer Holzinsel mitten im Teich und es soll wohl ein echtes Erlebnis sein. Wir waren leider zu früh für die Konzertsaison da.

Montag, 2. April 2012

Urlaub in Südtirol, die 1.

Letztes Jahr besuchten wir ja nun erstmals das schöne Südtirol und nun will ich auch endlich mal drüber bloggen. 
 
Von uns aus braucht man ca. 10 Stunden bis nach Meran, wo wir unseren Urlaub verbracht haben. Um auch möglichst lange etwas vom Urlaub zu haben, fuhren wir daher schon um 2 Uhr morgens los. Und waren dann, quasi überpünktlich um 11 Uhr da. Dazu muss man aber auch sagen, dass wir wirklich super durchgekommen sind. 

Unterwegs:





Unsere Unterkunft war der Sonnengarten garni, den ich hier einmal verlinke, um ein wenig Werbung zu machen, da wir wirklich sehr sehr zufrieden waren. Unser Zimmer war nicht sehr groß und die Einrichtung war Standard, aber wir hatten ein großes Doppelbett, Sitzecke, Fernseher, einen - wenn auch schmalen - Balkon und ein absolut tolles Bad. Sowohl ebenfalls sehr klein, aber total modern mit großzügiger Dusche und großem Regenduschkopf. 

Leider habe ich - mal wieder - vergessen Fotos davon zu machen, aber auf der Homepage findet man auch welche. Wir hatten das "blaue" Zimmer (Bad weiß/blau). Das Zimmer ist top sauber (wird jeden Tag gemacht) und fast direkt unter unserem Balkon (Halbpaterre) plätscherte ein kleiner Bach entlang. Das war natürlich grandios, davon abens in den Schlaf gewiegt zu werden. 


Einen Pool gibt es auch, der übrigens wunderhübsch von Rosen umgeben wird. Liegestühle sind ebenfalls vorhanden. Eine überdachte Sitzmöglichkeit für laue Sommerabende sind ebenfalls gegeben. 


Preistechnisch übrigens unschlagbar, 35,50 € p. P. p. N. ist der höchste Preis in der Hauptsaison. An Verpflegung gibt es zwar nur Frühstück, man kann aber die Gästeküche im Frühstücksraum mit benutzen (allerdings nicht zum kochen). Aber man darf sonst Kühlschrank, Kaffeemaschine, Wasserkocher sowie Geschirr auch außerhalb des Frühstücks mitbenutzen. 

Beim Frühstück gibt es kein Buffett, sondern man bekommt quasi einen Teller mit Aufschnitt an den Tisch. Dieser beinhaltet eine täglich wechselnde regionale Wurst- und Käsespezialität. Dazu gibt es natürlich Brot und Brötchen, Marmelade und Honig sowie selbstgemachten Obstsalat und/oder Joghurt. Und wunsch auch täglich ein Ei. :D Und hinterher noch selbstmachtes süsses Backwerk. Die Auswahl mag nicht riesig sein, ist aber sehr schmackhaft und die Menge macht satt. An Getränken gibt es so ziemlich jedes Kaffeegetränk, Tee und Saft. Mit Nachschub.

Die Aussicht war grandios, egal von wo man rausschaute. Ob nun durch den Vordereingang



oder vom Balkon aus (Rückseite), 


der Ausblick war wunderbar. Direkt vor unserem Balkon hatte ein Bauer z. B. seine Apfelplantage. 

Das Wetter war - bis auf einen Tag - ebenfalls grandios. Meran hat ja 300 Sonnentage im Jahr und das merkt man auch. Der GG und ich sind uns ja einig...wenn wir auswandern würden, dann dahin. Das Klima ist mild (oh gott, wenn ich mir allein meinen Garten dort vorstelle, wird mir ganz anders), man versteht uns trotzdem (ich würde dann wohl trotzdem mal italienisch lernen wollen) wir ja eigentlich in Italien sind und man hat das besten aus Italien und Deutschland vereint. Ich mag Italien ja unheimlich, aber es gibt da so ein paar Dinge, nee, mit denen komme ich nicht zurecht. 

Da wären z. B. der in der Gegend rumliegende Müll, Autofahrer die sich einen Dreck um auch nur eine Straßenverkehrsregel scheren und die allgegenwärtige Komm-ich-heut-nicht-komm-ich-morgen-Mentalität. Und ich weiß wovon ich rede, ich war schon in der tiefsten italienischen Pampa (mit dem Auto!). Dazu bin ich wohl einfach zu sehr deutsch. 

Ich mag Regeln und Bestimmungen (solange sie nicht irgendwann ins kontraproduktive umschlagen). Und ich lege eben auch Wert auf Pünktlichkeit (wobei ich jetzt Verspätungen von 5-10 Min. mal nicht mitrechne, das kann ich selbst auch gut) und Zuverlässigkeit. Also Eigenschaften, die man ja gerne als "typisch deutsch" bezeichnet. Naja und in Südtirol hat man sowohl das milde Klima, die mediterrane Lebensart, aber trotzdem hat man immer noch das Gefühl von "Zuhause in Deutschland". Die Mülltrennung und -entsorgung dort ist z. B. absolut vorbildlich. Da könnte sich Deutschland noch ne Scheibe abschneiden. 

Aber zurück zum Urlaub. Nachdem wir unser Zimmer bezogen, uns ein wenig ausgeruht und frisch gemacht hatten, sind wir dann zu Fuss nach Meran reingestiefelt. Das Hotel liegt zwar in Meran, aber etwas weiter im Außenbereich. Zu Fuss ist man direkt in die Altstadt schon ganz schön unterwegs. Ne knappe Dreiviertelstunde schätzungsweise. Man kann aber auch mit dem Bus oder dem Auto reinfahren (da muss man dann allerdings Parkgebühren in Kauf nehmen, es gibt in der Innenstadt so gut wie keine kostenlosen Parkplätze). 

Hier mal ein paar Eindrücke auf unserem Weg...





und der Innenstadt:




 
Ich kann übrigens nur empfehlen, eine Stadtführung mitzumachen, bei der man sich aber vorher auf jeden Fall anmelden sollte, da sie meist ganz gut besucht ist. Ein Paar, welchs auch im Sonnengarten wohnte hatte das nämlich nicht getan und mussten dann in die Röhre gucken, weils schon zu viele Leute waren, die sich angemeldet hatten. So war dann für diejenigen, die sich kurzfristig dazu entschlossen hatten, eben kein Platz mehr frei. Eine gewisse Größe sollte so eine Gruppe halt auch nicht überschreiten, damit auch jeder ordentlich etwas mitbekommt (ich hab das in London bei einer Führung erlebt, da gab es kein Oberlimit, das war nicht besonders schön). Die Führung war sehr interessant und informativ.

Hier auch einmal ein paar Bilder davon. 







Ich kann jetzt leider nicht mehr genau sagen, was wir an welchem Tag gemacht haben, aber dit is ja auch wurscht. Das war´s fürs Erste, vielleicht gibts nachher noch Nachschub, ansonsten dann die Tage...